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AnalogueWorks Plattenspieler neu in der Schweiz

Gibt es sowas wie den „definitiven“ Plattenspieler?

Seit ich den AnalogueWorks Turntable One bei uns in Betrieb genommen habe, werde ich das Gefühl nicht mehr los, dass da ein vollendetes Meisterwerk der Plattenspielerkunst vor mir musiziert.

Nottingham Analogue halten ja viele für den Dreher-Olymp. AnalogueWorks hat diese Philosophie übernommen und viele Details nach ihren Vorstellungen angepasst und meiner Meinung nach perfektioniert.

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Geblieben ist der absolut geniale Klangcharakter dieser Maschinen und die einfache Bedienung (Plattenteller anschubsen, Tonarm in Position bringen und los geht’s!)

Habe ich schon erwähnt, dass der Turntable One (und auch die restliche AnalogueWorks-Palette natürlich) bei aa-services exklusiv zu sehen, hören  und kaufen ist?

Zur Schweiz-Einführung sind alle Modelle mit interessanten Tonabnehmer-Angeboten kombinierbar. Anfragen genügt…

HEGEL „Mohican“

Der letze Mohikaner (CD-Spieler)? Für die stolzen zukünftigen Besitzer durchaus möglich, da das Ziel hinter der Entwicklung des Mohicans nur der Klang war. Kein zusätzlicher „Schnickschnack“, der die Soundqualität negativ beeinflussen könnte, wie SACD-Kompatibilität, Kopfhörer-Ausgang oder dergleichen. Dies ist ein kompromissloser CD-Abspieler. Bei uns in Kürze testbereit.

Let’s Rock, Part 2

Sommer! Zeit für eine Auswahl interessanter Rock-/Songwriter-Alben.

Hört Euch mal Steve WaittStranger In A Stranger Land“ an. Wie man den Mann mit Elton John vergleichen kann, ist mir schleierhaft (ausser, dass beide Piano spielen und singen). Mir kommt eher Bruce Hornsby in den Sinn. Saugut. Schade, dass Steve sein Werk (bis jetzt) nicht auf Vinyl herausgebracht hat. Die CD ist aber klanglich perfekt.

The Bottle Rockets gibt es – wie Steve Waitt übrigens auch –  nicht erst seit gestern. Trotzdem fliegen sie seit je irgendwie unter dem Radar. Musikalisch ist es ehrlicher Rock’n Roll mit Country und Folk-Einflüssen. So würde wohl  Bruce Springsteen klingen, wenn er nicht im Geld schwimmen würde. „South Broadway Athletic Club“ solltet Ihr auf keinen Fall verpassen, zumal auch auf Schallplatte zu bekommen.

Zu guter Letzt noch was von früher, genauer von 2009: King Mob mit „Force 9″.  Obskure Scheibe mit nicht so obskuren Akteuren, wie  Glen Matlock und Chris Spedding. Zugreifen! Auch in schwarz zu haben.

Als es noch keine Plattenwaschmaschinen gab…

(… oder ich sie wenigstens noch nicht kannte). Seit einiger Zeit kaufe ich wieder vermehrt Vinyl. Dies ist natürlich auch der Tatsache geschuldet, dass viele Veröffentlichungen (ja, es gibt wirklich ein deutsches (!) Wort für „Release“) auch wieder auf schwarzen Scheiben erscheinen. Als Vinyl-Liebhaber kann man da natürlich nicht abseits stehen. Zu gross ist die Versuchung.

So weit, so gut. Leider muss ich feststellen, dass nicht alles (schwarzes) Gold ist, was glänzt. Vermehrt ärgere ich mich über schlechte Pressqualität, fehlende technische Angaben zu den Wiederveröffentlichungen, hohe Preise, unterirdische Plattenhüllen- Qualität, schäbige Innenhüllen und bestenfalls durchschnittlichen Klang.

Da fallen fehlende Angaben auf den Schallplatten selber (handelt es sich um Seite „A“ oder „B“, muss ich 33 1/3 oder 45 Umdrehungen einstellen?) schon kaum mehr ins Gewicht.

Wieso dieser Schlendrian? Haben die lieben Produzenten das Gefühl, gute Arbeit abzuliefern? Sind die „Profis“ von früher ausgestorben, ohne ihr Wissen weitergegeben zu haben? Oder ist dieser Missstand der Profitgier heutiger „Manager“ zu verdanken, die zu allem Überfluss auch keinen Bezug zum Produkt haben?

Wie sonst ist das Schweigen zu Aufnahme-Quelle und Presswerk zu erklären? Und wieso werden „Limited Editions“ angeboten mit fünfstelligen Nummern?

Da passt es gut ins Bild, dass auch „hardware-seitig“ nicht alles funktioniert, wie es zu erwarten wäre. Plattenspieler, die man nicht richtig einstellen kann, weil schlicht die Masse nicht korrekt sind. Spindeln, die zu dick sind, usw. Wir reden wohlgemerkt bei diesen Beispielen von „High-End“ – Produkten.

Man könnte nun einwenden, das war alles auch früher so.

Dagegen sprechen mehrere Tausend LPs in meiner Sammlung aus dem letzten Jahrtausend, die ungewaschen und meist unter 180g schwer, auch nach Jahrzehnten besser klingen, als viele neu erworbene „audiophile“ Pressungen.

Jetzt ist aber genug gelästert. In Kürze werden wieder ein paar Alben vorgestellt, die zeigen, wie man es – auch heute – richtig macht.

Pro-Ject Power Box RS

Immer wieder taucht die Frage auf, ob es Sinn macht, die Pro-Ject Phono Box RS mit der Power Box aufzurüsten.

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Meine (selbstverständlich absolut subjektiv-objektive) Antwort: Ja, es macht Sinn. Und wie. Klar ist die Power Box nicht gerade günstig (im Vergleich zur Phono Box). Aber für die letzten Klang-Prozente muss man nun mal tiefer in die Tasche greifen.

So ist die Phono Box RS für sich schon ein ausgezeichneter Phono-Amp und – abgesehen von der makellosen Verarbeitungsqualität und der Bedienfreundlichkeit (die meisten Einstellungen kann man an der Front erledigen!) – auch ohne externe Stromversorgung schon auf einem sehr hohen Klang-Niveau. Einen Tag- und Nacht-Unterschied kann man somit natürlich nicht erwarten.

Das Hör-Erlebnis mit der Akku-Stromversorgung  ist schlicht noch packender.

An dieser Stelle könnten jetzt ganz viele blumige Umschreibungen für diese Behauptung stehen. Weil man über Musik aber eigentlich nicht schreibt, sondern sie hört, schlage ich vor:  Überprüfen Sie diese Aussage bei uns in Wangen.