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Musik-Streaming für alle

Musik-Streaming wäre eigentlich eine gute Sache und eine sinnvolle Ergänzung zum Vinyl-Hören. Leider sind die Angebote in der Richtung einerseits teuer, andererseits häufig von proprietären Apps abhängig. Die Entwicklung ist zudem auf dem Gebiet rasant. So erwirbt man ein Gerät, das bei Inbetriebnahme schon veraltet ist.

Besser ist da ein modulares System, wie wir es bei aa-services anbieten. Der Preis richtet sich nach den individuellen Bedürfnissen und beginnt bereits ab CHF 150.- (!).

Selbstverständlich beraten und installieren wir bei Bedarf alles Nötige. Falls also jemand mit dem Einstieg ins (Hires-) Streaming liebäugelt: Jetzt ist die Gelegenheit!

Als es noch keine Plattenwaschmaschinen gab…

(… oder ich sie wenigstens noch nicht kannte). Seit einiger Zeit kaufe ich wieder vermehrt Vinyl. Dies ist natürlich auch der Tatsache geschuldet, dass viele Veröffentlichungen (ja, es gibt wirklich ein deutsches (!) Wort für „Release“) auch wieder auf schwarzen Scheiben erscheinen. Als Vinyl-Liebhaber kann man da natürlich nicht abseits stehen. Zu gross ist die Versuchung.

So weit, so gut. Leider muss ich feststellen, dass nicht alles (schwarzes) Gold ist, was glänzt. Vermehrt ärgere ich mich über schlechte Pressqualität, fehlende technische Angaben zu den Wiederveröffentlichungen, hohe Preise, unterirdische Plattenhüllen- Qualität, schäbige Innenhüllen und bestenfalls durchschnittlichen Klang.

Da fallen fehlende Angaben auf den Schallplatten selber (handelt es sich um Seite „A“ oder „B“, muss ich 33 1/3 oder 45 Umdrehungen einstellen?) schon kaum mehr ins Gewicht.

Wieso dieser Schlendrian? Haben die lieben Produzenten das Gefühl, gute Arbeit abzuliefern? Sind die „Profis“ von früher ausgestorben, ohne ihr Wissen weitergegeben zu haben? Oder ist dieser Missstand der Profitgier heutiger „Manager“ zu verdanken, die zu allem Überfluss auch keinen Bezug zum Produkt haben?

Wie sonst ist das Schweigen zu Aufnahme-Quelle und Presswerk zu erklären? Und wieso werden „Limited Editions“ angeboten mit fünfstelligen Nummern?

Da passt es gut ins Bild, dass auch „hardware-seitig“ nicht alles funktioniert, wie es zu erwarten wäre. Plattenspieler, die man nicht richtig einstellen kann, weil schlicht die Masse nicht korrekt sind. Spindeln, die zu dick sind, usw. Wir reden wohlgemerkt bei diesen Beispielen von „High-End“ – Produkten.

Man könnte nun einwenden, das war alles auch früher so.

Dagegen sprechen mehrere Tausend LPs in meiner Sammlung aus dem letzten Jahrtausend, die ungewaschen und meist unter 180g schwer, auch nach Jahrzehnten besser klingen, als viele neu erworbene „audiophile“ Pressungen.

Jetzt ist aber genug gelästert. In Kürze werden wieder ein paar Alben vorgestellt, die zeigen, wie man es – auch heute – richtig macht.

Tempora mutantur…

Januar 1980. Es ist ein schneereicher Winter. Alles romantisch in weiss gehüllt. Die Radio-/TV-Landschaft sieht dagegen – was Musik betrifft – trostlos aus.

Doch es gibt erste kleine Lichtschimmer am Horizont: Krokus stehen mit „Metal Rendez-Vous“ vor dem internationalen Durchbruch und Roger Schawinski probt mit seinem „Piraten-Sender“ Radio 24 vom grenznahen Ausland aus den Aufstand.

Radio DRS sieht sein Monopol gefährdet und droht, die Sparte „Pop“ ganz Schawinski zu überlassen.  Da Radio 24 nur im Gebiet von Zürich empfangbar ist und es – wie gesagt – keine anderen Sender gibt, droht die  Rock’n Roll-Wüste.

Schwer zu glauben, dass dieses Schreckensszenario vor „nur“ 36 Jahren durchaus plausibel schien…

Alles hat sich – wie wir wissen –  ganz anders entwickelt. Solche Sorgen von früher entlocken uns im Jahre 2016 nur ein müdes Lächeln. Heute herrscht die Qual der (Musik-)Wahl.
Wir erfreuen uns an diversen Streaming-Diensten, DAB, Internet-Radios und Musik-Download-Anbietern wie HD-Tracks oder Pono Music.

Auch das natürlich hat seine Schattenseiten. Musik wird wie ein Wegwerfartikel angeboten und konsumiert.

Aber halt!

Nicht alles hat sich in diesen 36 Jahren geändert. Die Schallplatte existiert zum Beispiel nach wie vor. Neben Streaming-Diensten fristen Vinyl und Hi-Res Musik zwar nur ein „Nischendasein“, trotzdem zeigen solche Trends deutlich ein Bedürfnis nach Musik-Genuss und Qualität auf.

Um diese Bedürfnisse zu befriedigen, bedarf es ausgesuchter Instrumente (sprich: geeignete HiFi-Geräte und Zubehör) und natürlich des wichtigsten Elements: Musik!

Dies sind auch die Schwerpunkte, mit denen sich dieser Blog befassen wird… Gute Unterhaltung!